Bürgerschaftliches Engagement und Ehrenamt
Rund 30 Millionen Bürgerinnen und Bürger in Deutschland engagieren sich ehrenamtlich. Gerade in den ländlichen Gebieten ist dieses freiwillige Engagement unersetzlich, um das Leben attraktiv zu gestalten und die vielfältigen Herausforderungen ländlicher Regionen gemeinsam zu meistern.
Ein lebendiges Vereinsleben und ehrenamtlich getragene Initiativen sind der Kitt unseres gesellschaftlichen Zusammenhalts und ein wichtiger Standort- und Bleibefaktor für ländliche Orte. Ob zum Beispiel in der Freiwilligen Feuerwehr, in der Kirche, in der Landjugend, im Sport oder einfach in der Nachbarschaftshilfe: Jedes Engagement und jedes gemeinsam umgesetzte Projekt leistet einen wichtigen Beitrag dazu, dass die Menschen gut und gerne auf dem Land leben können.
Auf dem Land ist das ehrenamtliche Engagement besonders hoch. Über 32 Prozent der Menschen in ländlichen Räumen sind freiwillig aktiv, deutlich mehr als in nicht-ländlichen Räumen, wo der Anteil bei 27 Prozent liegt.
Doch Engagement ist kein Selbstläufer. Wer die Zukunft ländlicher Regionen stärken will, muss sich auch um das Miteinander und Füreinander in den Orten kümmern. Mit dem Bundesprogramm Ländliche Entwicklung fördert das BMEL deshalb auch das freiwillige Engagement. Über die gemeinsam mit dem Bundesfamilien- und dem Bundesinnenministerium getragene Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE) unterstützt das BMEL ehrenamtliches Engagement konkret mit zahlreichen Förderungs-, Vernetzungs-, Beratungs- und Bildungsangeboten. Auftrag der Stiftung ist es dabei, das Ehrenamt besonders in strukturschwachen und ländlichen Regionen zu fördern.
